Prüfung WPC-Zaunprofile

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Prüfung WPC-Zaunprofile 2016-12-10T03:09:15+00:00

Natürlich wie Holz, robust wie Kunststoff. Seit einigen Jahren erobern Holz-Polymer-Werkstoffe (englisch WPC: Wood Polymer Composites) die Gärten und Balkone. WPC besteht bis zu 80 Prozent aus Holzfasern, die mithilfe von Kunststoff wetterfest und wartungsarm gemacht werden. Damit der Verbraucher ein dauerhaft sicheres und zuverlässiges Produkt erhält, hat die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e. V., Gießen, Prüfbestimmungen für sie entwickelt. Neu ab Januar 2016: Auch WPC-Zaunprofile können über die Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe zertifiziert werden.

Detailinformation

Über die genauen Testverfahren und Grenzwerte informieren die Qualitäts- und Prüfbestimmungen zur Produktionskontrolle von Zaunprofilen aus Holz-Polymer-Werkstoffen. Derzeit gültig ist die Fassung vom 1. Januar 2016  (deutsche Ausgabe).

Formstabilität bei Feuchteeinwirkung

  • Holz quillt bei Feuchtigkeit und schwindet bei Trockenheit. Durch den Kunststoffeinsatz ist dieser Effekt bei WPC-Produkten minimiert.
  • Der Test: Die Profile werden fünf Stunden in kochendem Wasser gelagert und anschließend in ein Kaltwasserbad getaucht. Danach dürfen sie nicht mehr als acht Prozent Feuchtigkeit aufgenommen haben.
  • Diese Prüfung gewährleistet, dass die Profile in Form bleiben.

Umweltschutz und Rohmaterialeigenschaften

  • Die verwendeten Holzfasern müssen aus nachweislich nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Weitere Naturfasern dürfen Bestandteil des Produktes sein.
  • Das eingearbeitete Polymer oder Polymergemisch muss zu 100 Prozent aus frischem Kunststoff bestehen.
  • Die Zaunprofile sind nach Gebrauch problemlos recyclebar.

Kontrolle

Nach einer Erstüberwachung durch einen externen Zertifizierer garantieren Fremdkontrollen im 2-Jahres-Rhythmus sowie eine kontinuierliche werkseigene Qualitätssicherung die Einhaltung der Prüfbestimmungen.